1. Gewährleistung des Kindeswohls: Inwieweit ist das Wohl des Kindes durch die Sorgeberechtigten gewährleistet oder ist dies nur zum Teil oder überhaupt nicht der Fall?

2. Problemakzeptanz: Sehen die Sorgeberechtigten und die Kinderselbst ein Problem oder ist dies weniger oder gar nicht der Fall?

3. Problemkongruenz: Stimmen die Sorgeberechtigten und die beteiligten Fachkräfte in der Problemkonstruktion überein oder ist dies weniger oder gar nicht der Fall?

4. Hilfeakzeptanz: Sind die betroffenen Sorgeberechtigten und Kinder bereit, die ihnen gemachten Hilfeangebote anzunehmen und zu nutzen oder ist dies nur zum Teil oder gar nicht der Fall?




Handlungsdarreichungen

Risikoanalyse 

Ressourcenanalyse 

Schutzpal mit Handlungsanweisungen und Vorschlägen

Dokumentation und Berichtwesen 

weitere interne Fortbildung in Teamsitzungen 

Faktoren, die beim ersten Punkt, der Einschätzung der Gewährleistung des Kindeswohls eine Rolle spielen: 

1. Das Ausmaß/die Schwere der Beeinträchtigung, Schädigung (Misshandlung, Vernachlässigung);

2. die Häufigkeit/Chronizität der Schädigung;

3. die Verlässlichkeit der Versorgung durch die Sorgeberechtigten;

4. das Ausmaß und die Qualität der Zuwendung der Sorgeberechtigten zum Kind und dessen Annahme;

5. die Qualität der Erziehungskompetenz der Sorgeberechtigten;

6. die Selbsthilfekompetenz des Kindes (entsprechend seinem Alterund Entwicklungsstand), seine Widerstandsfähigkeit („Resilience“)und die Fähigkeit, Hilfe zu holen

 

 

 

 


Instrumente der Gefährdungseinschätzung

Verschiedene Arten von Ressourcen der Eltern

physische Ressourcen

 (z.B. Gesundheit, Ausdauer, körperliche Attraktivität, physische Regenerationsfähigkeit, Kraft, ausgeglichenes Temperament, psychovegetative Belastbarkeit),

kognitive Ressourcen

 (z.B. spezifische Begabungen und Interessen, Kreativität, intellektuelle Leistungsfähigkeit, lange Aufmerksamkeitsspanne, Sensitivität in der Wahrnehmung, Problemlösefähigkeit, kommunikative Kompetenz, hohe Selbstwertschätzung und hohes Kontrollbewusstsein, Fähigkeit zur Strukturierung von Ereignissen, Planungsfähigkeit, aber auch speziell kompetente Denkstile oder außergewöhnliche).

psychische Ressourcen    

 (z.B. emotionale Belastbarkeit, hohe Sensitivität, Empathiefähigkeit, Frustrationsfähigkeit, psychische Robustheit, erhöhte Widerstandskraft, geringere Vulnerabilität, Bindungssicherheit, positive Selbstwirksamkeitserwartung, hohe subjektive Kontrollüberzeugung, Konfliktlösungskompetenz, positive Ausstrahlung, Selbstvertrauen) – oder 

psychische Ressourcen

(z.B. emotionale Belastbarkeit, hohe Sensitivität, Empathiefähigkeit, Frustrationsfähigkeit, psychische Robustheit, erhöhte Widerstandskraft, geringere Vulnerabilität, Bindungssicherheit, positive Selbstwirksamkeitserwartung, hohe subjektive Kontrollüberzeugung, Konfliktlösungskompetenz, positive Ausstrahlung, Selbstvertrauen) – oder

Arbeits- und Leistungsressourcen

 (z.B. Durchhaltevermögen, breite Interessenstreuung, leichte Motivierbarkeit, Regenerationsfähigkeit.


 

Diplom-Sozialpädagogin


Systemisch-lösungsorientierte Sachverständige

Zertifiziert nach der neuen Gesetzgebung 


Zertifizierter Verfahrensbeistand


Zertifizierte Umgangs- und Ergänzungspflegerin


Zertifizierte Kinderschutzfachkraft

nach § 8a SGB VIII


Zertifizierte Fachkraft

„Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch”

Univerisät Ulm


Klientenzentrierte Gesprächspsycho-therapie

NLP-Practitioner  

Elternkurssleiterin "Starke Eltern - Starke Kinder"


Fortbildungen derzeit: 

"Frühe Hilfen und Interventionen im Kinderschutz"


"Traumapadagogik"

"Traumatheapie"